Hinter dem zunächst etwas sperrigen Begriff verbirgt sich ein spannender Ausblick: Wie wird sich die Demografie auch in Wedel bis zum Jahr 2040 entwickeln, und welche Auswirkungen hat dies auf die künftige Stadtplanung, Stadtentwicklung sowie auf strategische Entscheidungen in der nahen Zukunft?
Diesen Themen widmet sich Diplom-Ingenieur Martin Albrecht in einem rund 25-minütigen Vortrag während des öffentlichen Teils der Ratssitzung am 4. Juni.
Die kleinräumige Bevölkerungs- und Haushaltsprognose untersucht die zukünftige Entwicklung von Bevölkerungszahl, Altersstruktur und Haushaltsformen in den Ämtern, Städten und Gemeinden der Kreise Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen. Solche Prognosen bilden eine wichtige Grundlage für langfristige kommunale Planungen – etwa in den Bereichen Wohnen, Infrastruktur, Bildung und Versorgung.
In seinem Vortrag befasst er sich konkret mit folgenden Fragen:
- Wie wird sich die Struktur der Haushalte bis 2040 verändern?
- Welche Anforderungen entstehen daraus für Wohnraum und Versorgungsinfrastruktur?
- Wird Wedel künftig eher Zu- oder Wegzüge verzeichnen?
- Wie entwickeln sich Geburtenzahlen und Sterbefälle?
- Wie kann die Stadt ihre attraktiven Standortqualitäten nutzen?
- Müssen bisherige Prognosen und Planungsannahmen angepasst werden?
Die Ratssitzung beginnt am 4. Juni um 19 Uhr im Ratssaal des Wedeler Rathauses. Der Vortrag findet im öffentlichen Teil der Sitzung statt.
Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto: „Die Bevölkerungsprognose wird im Juni ganz bewusst im Rat vorgestellt. Denn sie bietet die Grundlage für strategische Entscheidungen der Politik. Konkret geht es dabei um Entscheidungen zum städtischen Wachstum und um die Frage, welche Bedarfe sich aus den prognostizierten Altersstrukturen ergeben – etwa im Wohnungsbau, im Kita- und Schulbereich sowie ebenso in der Pflege und weiteren kommunalen Handlungsfeldern.“
Zum Referenten
Dipl.-Ing. Martin Albrecht ist Gesellschafter des Hamburger Planungsbüros Gertz Gutsche Rümenapp – Stadtentwicklung und Mobilität GbR. Bereits 2017 war er an der Erarbeitung der letzten kleinräumigen Bevölkerungs- und Haushaltsprognose für den Kreis Pinneberg beteiligt. Darüber hinaus erstellte er für die Stadt Wedel prognostische Abschätzungen zur Unterstützung der Schulentwicklungsplanung.
(Stadt Wedel / Pressestelle)