SC Rist Wedel: Ü 50 ist Deutscher Vizemeister!

Gegen TSG Wiesloch unterlagen die Rister in einem spannenden Spiel auf Augenhöhe mit nur einem Punkt.

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Geschafft, aber glücklich - das SC-Rist-Ü50-Team zeigte einmal mehr herausragende Leistungen. Foto: Wien-Hansen

Zwei Pünktchen! Nur zwei winzige Pünktchen! Sie fehlten den Helden des SC Rist aus Wedel zum ganz großen Triumph der Deutschen Meisterschaft der über 50-jährigen Basketballer und damit zur Titelverteidigung. Aber André Bade, Stefan Oelze, Markus Pröhl, Ingmar Eydeler, Jan Stange, Dennis Reichert, Michael Zelaß, Ingo Freyer, Volker Häntschke, Marc Dennstedt, Carsten Horn, Arne Malsch, Christoph Schmalisch, Philipp Karnstädt, Christian Pauk, Björn Prehn, dem Headcoach Olaf Möller, seinem Co-Trainer Andeas Schulz und Teambetreuer Jörg Kropp gebührt Respekt und Gratulation für fantastische Leistungen! 41: 42 hieß es am Ende.

Die Vorrunde des von der BG Halstenbek/Pinneberg ausgetragenen Turniers verlief reibungslos: Alle drei Spiele wurden von den hochmotivierten Ristern gewonnnen. Headcoach Möller hatte dabei sehr darauf geachtet, dass durch eine kluge Rotation alle Spieler gut ins Turnier kamen. Die Stärken waren bereits in der Vorrunde eine sehr konzentrierte Verteidigung, viel Druck auf den Ball führenden Spieler, eine gute Wurfquote aller Spieler und ein André Bade, der nahezu aus allen Lagen den Korb mit Traumquoten traf. Ingo Freyer hat sich leider früh in der Vorrunde eine Oberschenkelzerrung zugezogen, was für ihn das Aus bedeutete.

Im Viertelfinale wurde die  SG Rosenheim/Bayreuth mit vielen sehr guten Spielern mit teilweise Bundesligaerfahrung deutlich mit 41:26 geschlagen. Und das Halbfinale bestand einmal mehr aus dem Kassiker der Ü-Serie: SC Rist gegen den DBV Charlottenburg. Ob Ü35, Ü45 oder jetzt seit drei Jahren auch bei der Ü50 Endrunde. Seit 2008 gab es (fast) jedes Jahr ein Aufeinandertreffen – häufig im Halbfinale oder gar im Finale. SC Rist gewann dieses Mal mit 23:12.

Im Finale trafen mit dem SC Rist und der TSG Wiesloch zwei ebenbürtige Teams aufeinander, die sich gegenseitig nichts schenkten. Aber so richtig absetzen, konnten sich die Rister nicht. Zur Halbzeit stand dann eine knappe Führung von 22:20 auf der Anzeigentafel. Wiesloch war robust unter dem Korb, versuchte immer wieder sein Glück mit schnellen Moves zum Korb. Beim SC Rist merkten alle, dass sie schon fünf Spiele in den Beinen hatten:  Ärgerliche Ballverluste, leichte Unkonzentriertheiten in der Defense und Wiesloch machte es jetzt auch schwerer, zum Korb zu gelangen. 

Viele Spielzüge liefen über André Bade, dem mit Abstand besten Werfer, der aber nach dem 5. Foul in den letzten Minuten nicht mehr zur Verfügung stand. So endete das dramatische Finale nach einer Verlängerung mit nur einem Punkt mit einer Niederlage, und das Team von Olaf Möller und Andi Schulz mussten sich nach einem starken Turnier mit fünf klaren Siegen mit dem Vizemeister-Titel begnügen.

Aber im nächsten Jahr geht's ja weiter. Da werden sich die Rister noch einmal doppelt motiviert ins Geschehen stürzen. Denn im Mannschaftsrat aller Turnierteilnehmer wurde übereinstimmend beschlossen, den Pokal ab kommender Saison in „Ingo-Knillmann-Pokal“ zu benennen – eine große Ehre für den legendären SC-Rist-Spieler mit der Rückennummer 4, der im vorigen Jahr verstarb. 

Das Team des SC Rist bedankt sich sehr herzlich bei einem seiner wichtigsten Männer: den Physiotherapeuten Björn Storjohann, der die nicht mehr ganz jungen Muskeln und Knochen über das gesamte Turnier durch medizinische Hilfe, Massage und Vor- und Nachbehandlungen versorgt hat! Außerdem geht ein Shout-out an die Fans – Freunde und Familien, Kids und sogar Hunde – eine unglaubliche Unterstützung!

Und nicht zuletzt ein großes Dankeschön an die Ausrichter aus Pinneberg und Halstenbek, die „Holstein Hopper“ der BG Haltenbek/Pinneberg! Vielen Dank für eine tolle Turnierveranstaltung in unmittelbarer Nachbarschaft!
 (Stefan Oelze, Britta Wien-Hansen/ SC Rist, 28.5.2025)

Letzte Änderung: 28.05.2025