Der Firmengründer Johann Diedrich Möller (1844-1907) richtete 1864 eine kleine optische Werkstatt in Wedel ein, die sein Sohn Hugo (1880-1959) zu einem führenden Unternehmen der Präzisionsoptik ausbaute.
Für seine kunstvoll arrangierten mikroskopischen Präparate, vor allem für die „Süsswasser-Diatomeen“ (Kieselalgenskelette) erhielt J.D. Möller internationale Anerkennung und zahlreiche Preise.
Mit der Herstellung von Linsen, Prismen und optischen Geräten, auch für militärische Zwecke, expandierte der Betrieb.
Nach 1945 wurden vor allem medizinisch-technische Geräte, Brillen- und Prismengläser und optische Mess- und Prüfgeräte hergestellt. Heute findet man optische Geräte der Firma Möller auf der ganzen Welt bei Augenärzten, in Labors, Kliniken und in der Industrie. Seit 1990 ist der Betrieb nicht mehr im Besitz der Familie Möller.
Optische Prinzipien und Verfahren, wie Lichtbrechung, Projektion, Mikroskopie werden per Vorführung und Experiment greifbar.