Die Wahl der Wedeler Bürgerinnen und Bürger am 17.11. und 8.12. des vergangenen Jahres bescherte der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wedel eine sichtbare Veränderung: Wehrführer Michael Rein begrüßte am 14. Februar die neue Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto und dankte ihr für die zugewandte und sympathische Art, mit der sie trotz der angespannten Haushaltslage der Stadt für Hoffnung sorgt.
Auch im Führungskreis der Freiwilligen Feuerwehr Wedel hat sich einiges getan. So gewann Arne Lars Augustin im März die Wahl zum stellvertretenden Wehrführer im zweiten Wahlgang denkbar knapp mit nur einer Stimme Vorsprung auf den anderen Kandidaten Matthias Schäfer. Ein halbes Jahr später folgte Sebastian „Inge“ Meisel auf den Posten des zweiten stellvertretenden Wehrführers, der sich in der Wahl ebenfalls gegen Matthias Schäfer durchsetzen konnte. Aus privaten und beruflichen Gründen hatte sich Amtsinhaber Sven Mähl gegen eine weitere Kandidatur entschieden. Für die unzähligen Stunden des ehrenamtlichen Engagements in dessen sechsjähriger Amtszeit und den insgesamt mehr als 20 Jahren Führungsverantwortung bedankte sich Michael Rein herzlich und wies bei dieser Gelegenheit auf das bevorstehende Ende seiner eigenen langjährigen Amtszeit Ende 2025 hin.
Erfreulicherweise konnte der Frauenanteil in Führungspositionen mittlerweile auf drei Kameradinnen anwachsen. So ergänzen Carolin Pevestorf als Gruppenführerin auf dem Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 mit ihrer neuen Stellvertreterin Bente Andresen den erweiterten Vorstand. Als neuer Zugführer ersetzt Jens Benölken seinen Vorgänger Sebastian Meisel. Knut Ahlers übernahm das Amt des Schriftführers. Michael Rein dankte Ahlers‘ Vorgänger Jan Höhs für die mehr als zehnjährige Tätigkeit. Volkmar Scholz wurde in seiner Funktion als Kassenwart wiedergewählt.
Die allgemeine Personalentwicklung stellt sich als sehr gut dar. Die regelmäßigen Berichte des Teams Öffentlichkeitsarbeit über das Ehrenamt im Internet, der Presse, bei Veranstaltungen und in den sozialen Medien sorgen für eine große Reichweite und machen nicht nur neugierig, sondern bescheren auch regelmäßig neue Mitglieder. So verzeichnet die Feuerwehr Wedel insgesamt 154 Mitglieder, die sich in 104 aktive Einsatzkräfte (darunter drei Zweitmitglieder und 13 Frauen), 17 Mitglieder der Ehrenabteilung, zwei Mitglieder der Verwaltungsabteilung und 31 Mitglieder der Jugendfeuerwehr gliedern. Die Jugendfeuerwehr hat durch ihren Zuwachs von 14 Mitgliedern im Vergleich zum Vorjahr ihre Kapazitätsgrenze erreicht.
Intensive Aus- und Weiterbildung und breites Einsatzspektrum
Um die Einsatzfähigkeit sicherzustellen und die hohen Anforderungen der vielfältigen Einsatzszenarien zu erfüllen, waren eine intensive Aus- und Weiterbildung von hoher Bedeutung. Zu den 24 Hauptdiensten wurden mehr als 100 Zusatzausbildungen absolviert. Hierzu gehörten u.a. Absturzsicherung, Brandschutzerziehung und -aufklärung, Drehleiterausbildung, Erste Hilfe, Führungslehrgänge, Heißausbildung im Brandcontainer, Sprechfunk und Strahlenschutz.
Mit 398 Einsätzen hielt auch 2024 das hohe Einsatzniveau an. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Brandeinsätze leicht auf eine Anzahl von 174 an. Ein Einsatzschwerpunkt lässt sich im Hochhaus in der Feldstraße 135 feststellen. Wohnungsbrände, Türöffnungen und technische Probleme an Personenaufzügen sind oft Gründe. Erschreckend festzustellen ist eine Zunahme der verbalen Entgleisungen und zunehmend aggressives Verhalten gegenüber den Einsatzkräften, die sich bisher zum Glück durch die Anwesenheit der Polizei stets in Grenzen hielten. Bauliche Mängel wie nicht funktionstüchtige Brandschutztüren werden schleppend behoben und gefährden nicht nur Anwohner durch den sich schnell ausbreitenden giftigen Rauch, sie erschweren durch die lebensgefährlichen und chaotischen Situationen auch den Einsatz. Solche Einsätze erhöhen die physische Belastung und führen bereits bei der Alarmierung zu einer hohen psychischen Belastung.
Durch moderne Fahrzeuge im Straßenverkehr und erweiterte Funktionen von Mobilfunkgeräten kam es im vergangenen Jahr vermehrt zu sogenannten E-Call-Notrufe. Diese alarmieren automatisch die Feuerwehr. Durch das Einsatzstichwort „Menschenleben in Gefahr“ entsteht ein erhöhter Personalaufwand. Die Unwissenheit über die Notruffunktionen und das plötzliche Eintreffen von Einsatzkräften führt oftmals zu Unverständnis und Beschimpfungen, was bei den Einsatzkräften zunehmend für Frust sorgt.
Im vergangenen Jahr konnte die Feuerwehr Wedel 21 Personen retten. 13 Personen wurden durch eingeatmeten Brandrauch verletzt. Für drei Personen kam leider jede Hilfe zu spät.
Die Einführung eines „Wachalarms“, bei dem Gerätewarte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wedel Kleineinsätze übernehmen, führt tagsüber zur Entlastung der übrigen ehrenamtlichen Mitglieder.
Für einen turbulenten Jahreswechsel sorgte das Großfeuer in der Silvesternacht zum Jahreswechsel 2023/2024. Um 1:25 Uhr kam es in der Anlieferzone des EDEKA-Markts am Marienhof zu einem Großfeuer. Der schnelle und zielgerichtete Einsatz von mehr als 60 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Wedel und Pinneberg konnte das Übergreifen auf den gesamten Gebäudekomplex verhindern. Trotzdem entstand ein beträchtlicher Schaden, der zu hohen Kosten und langen Betriebsausfällen führte. Michael Rein bedankte sich beim Marktleiter Lennart Jensen, der im August mit einer großen Grillparty auf dem Hof der Feuerwehr seinen Dank und seine Anerkennung zum Ausdruck gebracht hatte. Besonderer Dank wurde auch den Pinneberger Kameradinnen und Kameraden ausgesprochen, die immer zügig und tatkräftig zur Unterstützung nach Wedel eilen – ebenso die Holmer Einsatzkräfte, die in der besagten Nacht den übrigen Brandschutz in Wedel übernahmen.
Ein tragischer Wohnungsbrand in einer Anlage für betreutes Wohnen in der Rudolf-Höcker-Straße ereignete sich im Januar. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Bewohner nicht mehr gerettet werden. Die besondere seelische Belastung für einige junge Einsatzkräfte wurde durch nachfolgende Gespräche aufgearbeitet.
Im Juli kam es zu einem größeren Kellerbrand in der Stettinstraße. Die starke Rauchentwicklung führte zur Nachalarmierung der Feuerwehr Holm, um ausreichend Atemschutzgeräteträger in Reserve zu haben. Auch hier übernahmen die Holmer Kameradinnen und Kameraden aufgrund des für die Feuerwehr Wedel sehr personalintensiven Einsatzes den städtischen Brandschutz in Wedel.
Unverständlich und Besorgnis erregend ist die Zunahme an Einsätzen mit Flusssäure, die zum verätzenden Malen auf Scheiben in S-Bahnen und Haltestellen missbraucht wird. Flusssäure ist hochgiftig und kann bereits in kleinsten Mengen tödlich sein.
Beschaffungen
Trotz der angespannten Haushaltslage freut sich die Feuerwehr über die Ersatzbeschaffung für die 2009 in Dienst gestellten Mannschaftstransportwagen (MTW) und das Mehrzweckfahrzeug (MZF). Die hohe Laufleistung und intensive Nutzung stellten die Wirtschaftlichkeit der weiteren Nutzung in Frage. Die markanteste Beschaffung war jedoch das neue Mehrzweckboot, das die „Bürgermeister Balack“ nach 23 Jahren und 450 Einsätzen ersetzt. Das neue Mehrzweckboot trägt den Namen „Stadtpräsidentin Lüchau“. Namenspatin Sabine Lüchau hat sich zeitlebens für das Ehrenamt in Wedel engagiert. Sie war Stadtpräsidentin von 2003 bis 2010 und gern gesehener Gast auf der Jahreshauptversammlung. Getauft wurde das Boot durch Lüchaus Enkelin Lena-Marie.
Sorgenkind Feuerwache
Die seit Jahren von der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord festgestellten Mängel an Wedels Feuerwache bleiben ein Problem der Feuerwehr Wedel. Ein erster Schritt konnte nun mit dem Bau eines neuen Parkplatzes begonnen werden. Diese neu entstehenden 40 Stellplätze sollen zur Sicherheit der Einsatzkräfte beitragen. Die Fertigstellung ist für den März oder April 2025 geplant.
Ein wichtiger Meilenstein in Richtung eines Neubaus ist der langersehnte Abschluss einer Machbarkeitsstudie nach 10 Jahren. Dieses Jahr sind Probebohrungen am möglichen Standort des Neubaus geplant. Der Weg bis zum Einzug in ein neues zeitgemäßes Gebäude ist jedoch noch sehr lang und mit hohen Kosten verbunden. Die politischen Gremien und der Haushalt werden über die zukünftige Umsetzung entscheiden.
Spenden und Zuwendungen
Dank zahlreicher Spenden und finanzieller Unterstützung konnten 2024 viele Ausrüstungsgegenstände beschafft werden, ohne den Haushalt zu belasten. So freut sich die Feuerwehr über ein neues Rauchdemohaus für die Brandschutzerziehung und interne Ausbildung, eine Übungstür zum Trainieren von Türöffnungen, sowie einen LKW-Führerschein. Zusätzlich konnten neue Softshell-Jacken und eine neue Drohne beschafft werden. Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein sowie allen Firmen und Privatpersonen, die mit ihren Spenden und Beiträgen die Realisierung möglich gemacht haben.
Bericht der Jugendfeuerwehr
Der scheidende Jugendgruppenleiter Maximilian Schäfer berichtete über das vergangene Jahr. Die fünf Mädchen und 25 Jungen konnten auch 2024 einiges erleben. Es fanden 27 Dienste statt, bei denen sich die jungen Feuerwehrleute auf die Abnahme der Leistungsspange und Jugendflamme vorbereiten und auch jeweils mit einer Gruppe erfolgreich ablegen konnten. Mit 77 Prozent konnte die Dienstbeteiligung hoch gehalten werden. Auch außerhalb der Dienste fanden viele Aktivitäten statt. Auf die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr folgte das Pfingstzeltlager, bei dem sogar einige Trophäen gewonnen wurden. Beim Tag der offenen Tür konnten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen und beim Laternenumzug mit ihren selbst gemachten Waffeln überzeugen. Mit Maximilian Schäfer verabschieden sich drei weitere Kameraden in die Einsatzabteilung. Ein besonderer Dank galt den Gerätewarten, der Einsatzabteilung, dem Förderverein sowie den Ausbildern und Betreuern für die geleistete Arbeit und Unterstützung.
Bericht der Brandschutzerziehung
Auch in der Brandschutzerziehung gibt es einige Neuerungen, so der Gerätewart und Brandschutzerzieher Daniel Maksic. Wegen gestiegener Aufwände erfolgt die Brandschutzerziehung zukünftig haupt- und nicht mehr ehrenamtlich. Es sei ebenfalls geplant, weitere Unterstützung im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes zu gewinnen. Besonders freut er sich über das durch den Förderverein finanzierte Rauchdemohaus, das von einer Manufaktur in durchdachter, liebevoller Handarbeit hergestellt wurde. Es dient zur Verdeutlichung der Verbreitung von gefährlichem Rauch und wird hauptsächlich im Rahmen der Brandschutzerziehung in Schulen oder auch beim Tag der offenen Tür genutzt, soll aber auch Feuerwehr-intern für die Schulung von Ventilation eingesetzt werden.
Übertritt in die Ehrenabteilung
Dieses Jahr verlassen zwei besondere Kameraden die Reserve und wechseln in die Ehrenabteilung der Feuerwehr Wedel. Frank Homrich war stellvertretender Wehrführer in Wedel und wechselte dann zunächst in das Amt des stellvertretenden Kreisbrandmeisters, bevor er Kreisbrandmeister und schließlich Landesbrandmeister wurde. In seiner Ansprache dankt er allen Kameradinnen und Kameraden und schilderte aus der Sicht des ehemaligen Landesbrandmeisters, dass auch die Feuerwehr ein Spiegelbild der Gesellschaft sei und in letzter Zeit vermehrt die Ellenbogen ausgefahren werden. Das Band der Kameradschaft sei unzertrennlich, so Homrich, der seine Rede mit einem Zitat des amtierenden Ministerpräsidenten Daniel Günther beendete: „Wenn nichts mehr geht, muss man zum Äußersten greifen, und das ist: miteinander reden.“
Auch mit dem ehemaligen Gerätewart Norbert Carstens wechselt ein prägender Kamerad in die Ehrenabteilung. Durch seine vorherige Angehörigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr Fuhlsbüttel brachte er den Kontakt zu der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch mit nach Wedel, der nie abriss und heute zu einer der größten Freundschaften mit der Freiwilligen Feuerwehr Wedel gewachsen ist. Neben gemeinsamen dienstlichen Aktivitäten zählen auch Besuche zu Feierlichkeiten, wie das legendäre Schützenfest in Meerbusch oder das Oktoberfest der Feuerwehr Wedel, zu regelmäßigem Wiedersehen.
Grußworte der Gäste
In ihrer Ansprache bedankte sich Wedels Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto bei den Kameradinnen und Kameraden „ihrer“ Feuerwehr. Es sei eine Ehre, hier zu stehen – „nicht nur als neue Bürgermeisterin der Stadt Wedel, sondern mittlerweile auch als Feuerwehr-Fan“, so Fisauli-Aalto. Bereits in ihrer Rolle als stellvertretende Bürgermeisterin habe sie erleben dürfen, dass es „nicht einfach nur ein Anruf bei der 112 ist – und alles läuft“. Jedes Mal, wenn sie ein Martinshorn hört, fragt sie sich, wo es nun wieder hingeht, und ist dankbar und demütig für die Freizeit, die Einsatzkräfte opfern, um anderen zu helfen. Besonders in der aktuellen politischen Lage seien die Einsatzkräfte Mutmacherinnen und Mutmacher für ein Miteinander. Würde sich nur ein Bruchteil der Bürgerinnen und Bürger so ehrenamtlich engagieren, dann brächte das die Gesellschaft weiter, so die Bürgermeisterin. Besonders nach ihrer aktiven Teilnahme an einer Großübung habe sie überlegt, ob sie allein der hohen physischen Belastung mit Ausrüstung und Atemschutzgerät standhalten könnte. Auch die hohen Einsatzzahlen geben ihr zu denken. In Anbetracht der Beanstandungen der Feuerwache würde sie gern mit einem Geldkoffer vorbeikommen, um die Wünsche zu erfüllen, jedoch sei dies in der angespannten Haushaltssituation nicht ohne weiteres möglich. Sie versprach aber, einen gemeinsamen Weg zu einem besseren Wohlbefinden trotz leerer Töpfe zu suchen.
Auch Stadtpräsident Julian Fresch nannte die Anzahl von 398 Einsätzen mit rechnerisch mehr als einem Einsatz pro Tag alarmierend. Stellvertretend für den Rat sprach er seinen Stolz, Respekt und Vertrauen gegenüber der Feuerwehr aus. Ein besonderer Dank gelte den Familien, die zugunsten dieses Ehrenamts regelmäßig Verzicht üben müssten, was sie auch zu „Lokalhelden“ mache. Mit einem „dicken Scheck“ könne er beim hohen Bedarf der Feuerwehr leider auch nicht helfen, es sei ihm aber ein Bedürfnis, die Anliegen der Feuerwehr zu befriedigen und mit modernem Equipment für die Sicherheit der Feuerwehr und der Bürger zu sorgen, so Fresch.
Sascha Schmidt, stellvertretender Revierleiter der Polizei Wedel, bedankte sich auch im Namen von Revierleiter Hartwig Ridder für die gute Zusammenarbeit. Es gehe ums Menschliche, so Schmidt. Das Einbringen von ehrenamtlichem Engagement gewährleiste die Sicherheit und gestalte das Zusammenleben in der Stadt. Die Polizei weiß die Freiwillige Feuerwehr an ihrer Seite zu schätzen und ist besonders dankbar für deren kreative Lösungsansätze in außergewöhnlichen Situationen.
Der stellvertretende Kreiswehrführer Christian Grundorf berichtete vom Sachstand an der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ). Die Freigabe des Übungsturms erfolgt hoffentlich bis zum Beginn des Höhenretterkurses, die Halle der Technischen Einsatzleitung (TEL) wird zum Beginn 2025 energetisch saniert und der Hof erhält anschließend eine neue Pflasterung. Grundorf beglückwünschte alle Beförderten und Geehrten und wünschte ein ruhiges, gesundes Jahr 2025 und dass alle wieder gesund von den Einsätzen zu ihren Geliebten heimkehren.
Ein ereignisreiches Jahr lässt Rainer Coppel von der Feuerwehr Meerbusch (Löschzug Osterath) Revue passieren. Bemerkenswert sei die Verabschiedung von Norbert Carstens, der die langjährige Freundschaft mit dem Löschzug Osterath aufgebaut hat. Osterath ist einer von acht Meerbuscher Stadtteilen, die insgesamt ca. 58.000 Einwohner und 300 aktive Einsatzkräfte zählen. Der typisch rheinländische Kommunikation entgegnen die Norddeutschen schon öfter mit einem „Sabbel net!“ Trotzdem entstand eine tiefe Bindung und Freundschaft zwischen Osterath und Wedel, die besonders durch Norberts Kochkünste mit dem „Festschmaus Labskaus“ viele Anhänger fand. Als Geschenk überreichten sie an Carstens und an Arne Augustin zwei Feuerwehrkissen, verbunden mit guten Wünschen für Carstens‘ „Un-Ruhestand“ und Glückwünschen an Augustin zum neuen Amt.
Dass die Jahreshauptversammlung am Valentinstag stattfinde, sei eine Besonderheit, so Lukas Krack, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Holm. Als sogenannter „dritter Zug“ sind die Holmer oft in Wedel unterwegs, wenn alle Wedeler anderweitig im Einsatz sind. Deshalb wäre es an der Zeit, einen eigenen Stammplatz im Besprechungsraum der Wedeler zugewiesen zu bekommen, befand Krack. Als Geschenk überreichte er einen ausziehbaren Wimpel, hergestellt aus seinem „letzten Hemd“, welches nun diesen Platz schmücken solle. Beste Grüße überbrachte er vom THW Pinneberg sowie von den Freiwilligen Feuerwehren Holm, Hetlingen und Pinneberg.
Ewig dankbar für den Einsatz Anfang Januar zeigte sich Lennart Jensen vom EDEKA-Markt Jensen am Marienhof. „Warme Worte machen nicht satt“, so Jensen. Und weil man auf einem Bein so schlecht stehen kann, wird er auch dieses Jahr gemeinsam mit seinen Jungfleischern ein Wehrgrillen als Dankeschön für den ehrenamtlichen Einsatz ausrichten.
Abschließend bedankte sich Wedels stellvertretender Wehrführer Arne Augustin für Vertrauen, Rückhalt und Zusammenhalt. Durch die bevorstehende Wahl im neuen Jahr wird sich die Zukunft zeigen und die Wehr wird ihren Weg finden. (Sascha Börgmann / Feuerwehr Wedel / 21.2.25; Fotos: Fabian Sanftleben / Feuerwehr Wedel)
Der komplette Jahresbericht zum Download (PDF, 6,3 MB)
Beförderungen und Ehrungen
Übernahme in die Einsatzabteilung und Beförderung zum Feuerwehrmann
- JFM Sebastian Dege
- JFM Fritz Mommsen
- JFM Philipp Parche
- JFM Maximilian Schäfer
Aufnahme in die Feuerwehr Wedel und Beförderung zum Feuerwehrmann
- ANW Thomas Starke
- ANW Paul Theisen
Beförderung zur Oberfeuerwehrfrau / zum Oberfeuerwehrmann
- FF Lina-Michelle Hartmann
- FM Philipp Hinze
- FF Juliane Sabow
- FF Fiona Spangenberg
Beförderung zur Hauptfeuerwehrfrau / zum Hauptfeuerwehrmann
- OFM Yanek Malyska
- OFF Carolin Pevestorf
Beförderung zur Löschmeisterin / zum Löschmeister
- HFF Bente Andresen
- HFM Matthias Behrmann
- HFM Bent Fiedler
- HFM Fabian Lück
- HFM Patrick Röhnelt
- HFM Dennis Stabe
Beförderung zum Hauptlöschmeister
- OLM Jens Benölken
Beförderung zum Brandmeister
- HLM Daniel Maksic
Beförderung zum Hauptbrandmeister
- OBM Arne Augustin
- OBM Sebastian Meisel
10 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr
- HFM Dennis Blanck
- HFM Christopher Genz
- HFM Christian Goldau
- OFM Vincent Schütte
20 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr
- LM Bente Andresen
- LM Bent Fiedler
- LM Maximilian Hackl
- HFM Tobias Koch
- OLM Kai Krüll
- LM Fabian Lück
Brandschutzehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst in einer Feuerwehr
- LM Martin Kuchenbecker
- BM Daniel Maksic
30 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr
- HBM*** Sven Mähl
40 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr
- OLM Jan Höhs
- HLM Sven Kühn
- HBM*** Heinz Jüttemeier
- LM Ralf Otte
Brandschutzehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst in einer Feuerwehr
- OLM Jan Höhs
- HLM Sven Kühn
50 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr
- BM Klaus Dieter Andresen
- BM Norbert Carstens
60 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr
- BM Wolfgang Schröder
Verleihung des deutschen Feuerwehr-Fitness-Abzeichens (dFFA)
- Jens Benölken (Gold)
- Franzi Feuchtner (Bronze)
- Christopher Genz (Bronze)
- Tim Grawert (Silber)
- Tom Kuhlmann (Gold)
Verleihung des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens
- Jens Benölken (Silber)
- Franzi Feuchtner (Silber)
- Christopher Genz (Gold)
- Tim Grawert (Silber)
- Tom Kuhlmann (Gold)
- Fabian Lück (Gold)