Sie ist vier Kilogramm leicht, hat vier Rotoren, einen starken Akku und ist mit moderner Technik ausgestattet: Die neue Drohne, die dank großzügiger Spenden beschafft werden konnte, erweitert die Einsatzmöglichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Wedel. Die Zoom- und Weitwinkelkamera ermöglicht der Einsatzleitung einen umfassenderen Überblick über die Einsatzstelle. So können noch schneller Details über die Einsatzsituation gewonnen und die richtigen Maßnahmen getroffen werden. Auch beim Bekämpfen eines Ölteppichs auf der Elbe nach einer Havarie liefert die Drohne wertvolle Informationen. Die eingebaute Wärmebildkamera hilft bei der Suche nach vermissten Personen und beim Aufspüren von Glutnestern. Die von der Drohne gelieferten Informationen werden an den Einsatzleitwagen der Feuerwehr übertragen und dort ausgewertet.
Interessierte Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr haben ein Drohnen-Team gegründet. Sie werden jetzt intensiv geschult, um dieses moderne Einsatzmittel sicher und rechtssicher zu bedienen.
Die Drohne wurde vollständig aus Spenden finanziert. Nina Konetzny, Vorsitzende des Fördervereins Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wedel e.V., konnte mit der Stadtsparkasse Wedel und der Wedeler Filiale der Hamburger Volksbank zwei Organisationen gewinnen, die mit ihren Spenden die Beschaffung möglich gemacht haben. Am Freitag, den 17. Januar, nahmen die Stadtsparkassen-Vorstände Marc Cybulski und Florian Graßhoff sowie Volksbank-Filialleiter Ulrich Reimann gemeinsam mit Nina Konetzny und Wedels Wehrführer Michael Rein die Drohne in Augenschein. Auch die designierte Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto schaute an der Feuerwache vorbei, um sich das neue fliegende Einsatzgerät von den Feuerwehrkameraden Thorsten Schneider, Maximilian Hackl und Tom Kuhlmann zeigen und vorführen zu lassen. (Holger Koschek / Feuerwehr Wedel, 25.1.25)