Die Glasfaser-Offensive der Stadtwerke läuft weiter

Rund 70 Prozent der Wedeler Adressen bereits erreichbar - 2027 verstärkter Fokus auf den Schulauer Osten

in Leben in Wedel

Jörn Peter Maurer, Geschäftsführer der Stadtwerke Wedel GmbH

Ihrem Ziel, die Glasfaserversorgung weiter auszubauen, sind die Stadtwerke im ausklingenden Jahr deutlich näher gekommen.

„Mit der bislang gebauten Infrastruktur können bereits rund 70 Prozent der Wedeler Adressen erreicht werden“, sagte Geschäftsführer Jörn Peter Maurer.

Die Stadtwerke haben nicht nur laufende Ausbauprojekte vorangetrieben, sondern auch einen besonderen Schwerpunkt auf die
Nachverdichtung des bereits vorhandenen Glasfasernetzes gelegt. Doch auf diesen Lorbeeren will sich das kommunale Versorgungsunternehmen nicht ausruhen. Die Glasfaser-Offensive läuft weiter. Für 2027 steht insbesondere das östliche Stadtgebiet im Fokus.


Schon in den nächsten Tagen können die Bürgerinnen und Bürger in den bislang noch nicht erschlossenen Teilen
des Schulauer Ostens ihr konkretes Interesse an einem Anschluss an das lokale Glasfasernetz anmelden. Dazu
müssen sie lediglich auf die Post der Stadtwerke reagieren, die sie in ihren Briefkästen finden.

„Wer sich einen Glasfaseranschluss der Stadtwerke in seinem Wohngebiet wünscht, sollte sein Interesse anmelden. Die Nachfrage vor Ort ist ein wichtiger Faktor für die Entscheidung über die nächsten Ausbaugebiete“, so Maurer.

Anschließend wollen die Stadtwerke den persönlichen Kontakt suchen und über Produkte, Abläufe, Kosten und mögliche
Zeiträume informieren.

Auch bei der Nachverdichtung des bestehenden Netzes ziehen die Stadtwerke eine positive Bilanz.

„Die Resonanz hat uns gezeigt, dass das Interesse an Glasfaser in Wedel weiterhin sehr groß ist. Hunderte Wedelerinnen und
Wedeler haben sich im Rahmen der diesjährigen Nachverdichtung für einen Glasfaseranschluss entschieden. Viele
dieser neu beauftragten Anschlüsse konnten bereits hergestellt werden, weitere befinden sich aktuell in der
Umsetzung“, sagt Jörn Peter Maurer.


Mehrfamilienhäuser rücken stärker in den Fokus. Wo die Haupttrassen bereits vorhanden sind, können weitere
Gebäude an das Glasfasernetz angebunden werden. Im kommenden Jahr wollen die Stadtwerke für Hunderte
weitere Wohnungen die Voraussetzungen zur Nutzung des Glasfasernetzes schaffen.

„Gerade bei Mehrfamilienhäusern wollen wir gemeinsam mit Hausverwaltungen und Eigentümern Lösungen entwickeln, damit künftig noch mehr Wedelerinnen und Wedeler von unserer Infrastruktur profitieren können“, betont Maurer.

Doch nicht nur die wichtige Nachverdichtung hat im aktuellen Jahr die Versorgungslage verbessert. Auch die
größeren Flächenausbauten entlang der Pinneberger Straße und am Elbhochufer gehen derzeit in die
abschließende Phase.

„Uns ist bewusst, dass einzelne Kundinnen und Kunden in der Vergangenheit sehr lange auf ihren
Glasfaseranschluss warten mussten, in Einzelfällen auch mehr als zwei Jahre“, sagt der Geschäftsführer. „Das
entspricht nicht unserem eigenen Anspruch, und wir können den Unmut der Betroffenen nachvollziehen.“

Gerade in früheren Ausbauphasen erfolgte die Verlegung von Glasfaser teilweise gemeinsam mit überregionalen
Telekommunikationsunternehmen. Dabei waren die Stadtwerke nicht in allen Bauabschnitten selbst federführend
und entsprechend von Abläufen und Zeitplänen ihrer Kooperationspartner abhängig. Die Erfahrungen zeigen
zugleich: Auch große Telekommunikationsunternehmen sind beim Glasfaserausbau mit komplexen Bauabläufen,
Abstimmungen und Verzögerungen konfrontiert. Unternehmensgröße allein ist noch keine Garantie für einen
schnellen Ausbau.

Umso wichtiger sei es, die Möglichkeiten als lokaler Mehrspartenversorger konsequent zu nutzen. Wenn ohnehin
Arbeiten an Strom-, Gas-, Wasser- oder Fernwärmenetzen stattfinden, prüfen die Stadtwerke, ob die Glasfaser
gleich mitverlegt werden kann.

„So können wir Bauarbeiten besser miteinander verzahnen, zusätzliche Baustellen
vermeiden und Glasfaser wirtschaftlicher und möglichst schneller zu den Wedelerinnen und Wedelern bringen“,
erläutert Maurer.

Neben dem Ausbau setzen die Stadtwerke auf leistungsfähige Glasfasertarife. Ein besonderes Merkmal sind die
symmetrischen Bandbreiten, bei denen der Upload genauso schnell ist wie der Download. Kundinnen und Kunden,
die auch Strom oder Gas von den Stadtwerken Wedel beziehen, können zusätzlich den Energiekundenvorteil
nutzen. Hinzu kommen persönliche Ansprechpartner direkt vor Ort.

Ausbaukarte zeigt den aktuellen Stand

Wer wissen möchte, wie es mit dem Glasfaserausbau im eigenen Wohngebiet aussieht, kann sich auf der Website
der Stadtwerke informieren. Dort steht eine interaktive Ausbaukarte zur Verfügung, auf der Informationen zu Ausbaugebieten und vorgesehenen Zeiträumen zu finden sind.

Wer heute noch nicht über das Glasfasernetz der Stadtwerke versorgt werden kann, hat außerdem die Möglichkeit, sich unverbindlich als Interessentin oder Interessent für einen zukünftigen Anschluss zu registrieren. Die Rückmeldungen helfen den Stadtwerken dabei, die Nachfrage in bislang nicht erschlossenen Bereichen sichtbar zu machen und in die weitere Planung einzubeziehen.

Presseinformation
Geschäftsführer Jörn Peter Maurer
Telefon 04103 - 805 111
E-Mail j.maurer@stadtwerke-wedel.de

Eigentümerin der Stadtwerke Wedel ist zu 100 % die Stadt Wedel.

(Stadt Wedel / Pressestelle)

Letzte Änderung: 21.10.2026