Die Sicherheit der Einwohnerschaft Wedels steht an erster Stelle. Seit Dezember 2024 umgibt ein Bauzaun den Sportplatz am Pestalozzi-Förderzentrum. Der Untergrund des Sportplatzes weist einen solch desolaten Zustand auf, dass die Verkehrssicherheit der Sportstätte nicht mehr gegeben ist.
Die Stadt Wedel möchte sich bei den Einwohnerinnen und Einwohnern für das Verständnis aber auch für die Anfragen und teilweise konstruktiven Vorschläge zur Verbesserung der Situation bedanken.
Die Sperrung des Platzes ist ärgerlich, mit Umständen und mehr Zeitaufwand verbunden, aber leider nicht vermeidbar.
Gerne geht die Stadt auf die gestellten Fragen ein:
Welche Schäden des Platzes gefährden die Verkehrssicherheit?
Das Bewegungsfeld weist zahlreiche Schlaglöcher mit Durchmessern zwischen 30 – 40 cm auf. Der alte Belag ist zudem extrem rutschig. Gerade bei Sportplätzen muss ein unbeschadeter Untergrund gewährleistet sein, um Verletzungen zu vermeiden.
Ist eine Nutzung auf eigene Gefahr zulässig?
Nein, eine Nutzung auf eigene Gefahr ist nicht zulässig.
Wann wird eine Nutzung wieder möglich sein?
Die Sanierung ist noch in diesem Jahr geplant. Voraussetzung ist allerdings, dass die Haushaltsplanung für 2025 genehmigt wird. Hierzu muss der Haushalt durch den Rat beschlossen und durch das Land genehmigt werden. Erst dann steht das Geld für die Sanierung zur Verfügung. Wann dies final erfolgt, ist noch nicht bekannt.
Welche Alternativen gibt es in der Nähe?
Es besteht die Möglichkeit, in 900 Metern Entfernung den Platz der Moorwegschule mit Basketballkorb zu nutzen oder am Johann-Rist-Gymnasium (Zugang von der Wiedestraße aus) in 700 Metern.
Der Kinderstadtplan der Stadt Wedel weist zudem alle Spiel- und Sportmöglichkeiten (inkl. Basketballfelder) auf.
„Die Stadt Wedel setzt alles daran, mit den Sanierungsarbeiten am Förderzentrum Pestalozzi-Schule schnellstmöglich zu beginnen und den Platz wieder nutzbar zu machen“, so Wedels Fachbereichsleitung Bauen und Umwelt Claudia Broekhuis.
Der Platz am beliebten Jörg-Balack-Weg nimmt für die Spiel- und Naherholung eine zentrale Rolle ein.
Stadt Wedel/Doris Brandt,05.03.2025