Patagonien und Feuerland

Die windgepeitschten Landschaften Patagoniens im Süden von Chile und Argentinien gehören zu den eindrucksvollsten Naturräumen der Erde. Endlos scheinende Grassteppen, tiefblaue Fjorde, glitzernde Seen und Gletscher bilden atemberaubende Kontraste. Mit farbenprächtigen Bildern wird der Referent seine Zuhörer in einige der schönsten Naturlandschaften des südlichen Zipfels von Südamerika führen.
Doch auch die indigene Kultur soll in den Fokus gerückt werden. Die Indigenen Patagoniens und Feuerlands, pflegten als Jäger und Seenomaden eine naturnahe und basisdemokratische Lebensweise. Sie wurden durch den Zusammenstoß mit europäischen Goldsuchern und Schafzüchtern, die sich Ende des 19. Jahrhunderts in der Region niederließen, Opfer eines regelrechten Völkermordes und ihre Kulturen wurden nahezu ausgelöscht. Als südlichste und vermeintlich primitivste Menschen auf Erden erregten die Indigenen aber auch das Interesse der Forschung.

Mitglieder der SHUG und Schüler*innen des JRG haben freien Eintritt, für alle anderen wird ein Kostenbeitrag von 6,- € erhoben.

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