Vor dem Hintergrund steigender Durchschnittstemperaturen und einer zunehmenden Häufung von Extremwetterlagen steigt auch die Stadt Wedel in die Planung von städtischen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Hitzewellen ein. Ein Team aus Planerinnen und Planern, der Leitstelle Umweltschutz, des Klimamanagements, des Seniorenbüros, der Öffentlichkeitsarbeit und der Verwaltungsspitze der Stadt Wedel entwickelt aktuell Ideen, auf welchen Ebenen einfache aber effektive Maßnahmen zum Hitzeschutz umgesetzt werden können.
Dabei sind unter dem Motto „Wedel bleibt frisch“ sowohl Maßnahmen im Fokus, die den Schutz besonders empfindlicher Bevölkerungsgruppen wie von Kindern und hochaltrigen Personen verbessern sollen, als auch Informationskampagnen und städteplanerische Konzepte.
Aufruf:
Die Stadt Wedel möchte die anstehende Reisezeit und die vielen Augen des Reisendenschwarms nutzen, um Ideen zu sammeln was andere Städte schon jetzt gegen Hitze unternehmen und bittet deshalb Wedelerinnen und Wedeler: Wenn Sie an Ihrem Urlaubsort eine tolle Idee gegen Hitze im öffentlichen Raum sehen – Beschattungsmaßnahmen, Wasserspender/-brunnen/-sprüher oder andere Ideen, die wir noch gar nicht kennen: Machen Sie ein Foto und schicken es per E-Mail an s.kamin(at)stadt.wedel.de . Vielleicht ist die Lösung auch in Wedel umsetzbar.
Weitere Bereiche des Hitzeplans sind:
Trinkwasser im öffentlichen Raum:
Eine der Kernfragen ist dabei, wie die Wedelerinnen und Wedeler an besonders heißen Tagen mit ausreichend Trinkwasser im öffentlichen Raum versorgt werden können. Hier ist ein vom Seniorenbeirat ins Gespräch gebrachter Trinkwasserspender ebenso denkbar wie die Kooperation mit Geschäftstreibenden, die kostenlos Leitungswasser für Passantinnen und Passanten in der Bahnhofstraße zur Verfügung stellen.
Ideen und Tipps für ältere Menschen:
Besonders hochaltrige Menschen sind wegen des in der Regel veränderten Stoffwechsels ab dem 65 Lebensalter bei Hitzewellen besonders gefährdet. Damit ältere Menschen gut durch heiße Wetterphasen kommen, ist es wichtig, dass sie die gesundheitlichen Risiken durch Hitze kennen und den Tagesablauf entsprechend anpassen. Auch die im Alter zunehmende soziale Isolation ist ein Problem, weil Personen, die in Not sind, im Zweifel nicht frühzeitig entdeckt werden. Die städtischen Anstrengungen gegen Einsamkeit greifen hier mit dem Hitzeplan ineinander. Auch das Seniorenbüro der Stadt Wedel, das sich schon lange mit dem Thema Einsamkeit beschäftigt, soll hier eingebunden werden.
Tipps und Hinweise für Personen ab 65 und deren Angehörige gibt es hier.
Bereitstellung von Informationen auf verschieden Kanälen
Eine Vielzahl von leicht verständlichen Informationen, Tipps und Handreichungen ist schon jetzt online verfügbar und wird zum, Beispiel durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bereitgestellt. Die Stadt Wedel möchte diese Informationen auch durch Publikationen wie diese hier verbreiten und einer breiteren Bevölkerung zugänglich machen. Ein erster symbolischer Schritt ist das Aufstellen einer Infowand im Rathausfoyer.
Eine Vielzahl von Informationen zum Thema Hitzeschutz finden interessierte unter diesem Link.
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